Heute musst du eine Fahrkarte kaufen. Du stehst am Bahnhof, vor dir: ein langer Schalter. Dahinter sitzt ein Angestellter. Du brauchst eine Fahrkarte nach Salzburg. Du weißt genau, was du sagen musst.
In Schritt 1 hörst du das ganze Gespräch, in Schritt 2 lernst du die wichtigsten Wörter daraus, und in Schritt 3 verstehst du die Grammatik hinter dem Fahrkartenkauf. In Schritt 4 übst du, in Schritt 5 spielst du das Gespräch selbst durch, und in Schritt 6 lernst du auch, mit einer unerwarteten Frage umzugehen. In Schritt 7 zeigst du ganz allein, was du kannst, in Schritt 8 versuchst du es im echten Leben, und in Schritt 9 blickst du zurück, wie weit du gekommen bist.
Hier kommt das ganze Gespräch. Hör genau zu, was er fragt — jedes Wort brauchst du gleich selbst.
Ein Angestellter arbeitet am Fahrkartenschalter. Lies das ganze Gespräch aufmerksam — alles danach baut darauf auf.
↩ Zu den Wörtern springenDas Gespräch ist vorbei — aber die wichtigsten Wörter daraus bleiben. Präg sie dir gut ein, denn genau diese wirst du gleich selbst brauchen.
Die wichtigsten Wörter und Sätze aus dem Gespräch — zum Nachschlagen.
Warum fragt der Angestellte genau so? Hier steckt die kleine Logik dahinter — nur das, was du für den Fahrkartenkauf wirklich brauchst.
Kurz und direkt — nur die Regeln, die du für diese Situation wirklich brauchst.
Auch am Fahrkartenschalter ist "möchten" die höfliche Art zu sagen, was du willst.
"Wann", "wo" und "wie lange" — der Angestellte und du benutzt beide diese Wörter.
"Erste" und "zweite" kommen von eins und zwei, mit einer kleinen Änderung am Ende.
"Um" + die Stunde sagt dir, um wie viel Uhr etwas passiert.
"Kann ich…?" ist, wie du höflich fragst, ob etwas möglich ist.
"Muss ich…?" fragt, ob etwas von dir verlangt wird.
"Abfahren" spaltet sich — "ab" springt ans Satzende, während "fährt" an zweiter Stelle bleibt.
Du kennst die Wörter, du kennst die Grammatik — aber kannst du sie auch richtig einsetzen? Hier zeigst du es, in kleinen Schritten.
Lies den Text und wähle die richtige Antwort.
Jetzt bist du selbst dran — keine vorgeschriebenen Antworten mehr. Der Angestellte fragt, und du musst die richtigen Wörter selbst finden.
Der Angestellte fragt dich etwas. Schreib deine eigene Antwort, bevor du das Beispiel ansiehst.
Nicht jedes Gespräch läuft genau wie erwartet. Was, wenn der Angestellte etwas Unerwartetes fragt? Genau das übst du jetzt.
Eine unerwartete Frage — reagiere mit deinem eigenen Deutsch.
Kein Skript mehr, keine Hilfe — nur du und die Situation. Zeig, dass du wirklich bereit bist für den echten Fahrkartenschalter.
Schreib ca. 30 Wörter: Du bist am Fahrkartenschalter. Nenne, wohin du fahren möchtest, wann, und welche Klasse.
Das Klassenzimmer ist vorbei — jetzt kommt das echte Leben. An einem echten Bahnhof, oder irgendwo sonst, werden genau diese Worte aus deinem Mund kommen.
Versuch, dich vor deiner nächsten Reise auf Deutsch auf den Fahrkartenkauf vorzubereiten — auch wenn der Schalter am Ende Englisch spricht.
Schau zurück: Wie weit bist du seit dem Anfang dieser Situation gekommen? Sei ehrlich zu dir selbst — das hilft dir am meisten.
Sag laut oder leise: Kannst du das schon gut auf Deutsch?
Super gemacht — du hast „Am Bahnhof eine Fahrkarte kaufen" abgeschlossen.
Zu allen Situationen →